Endlich Afrika (Marokko)

Mit pünktlichen 3h Verspätung fuhr endlich unsere Fähre von Algeciras nach Tanger-Med ab. Wir hatten uns schon am Ende angestellt um als erstes am Zoll zu sein. Mit der Carde Blanche bewaffnet wurden wir allerdings gekonnt ignoriert. Also verließen wir als letztes den marokkanischen Zoll. Um die verlorene Zeit wieder einzuholen und noch unser Tagesziel Chevchaoun zu erreichen entschieden wir uns für eine „Abkürzung“. Die gewählte Piste barg jedoch einige Tücken. Zum einen stellte sie Schlaglöcher bereit, in denen man manche Kleinwagen hätte parken können. Zum Anderen führte sie durch die Berge des Berbergebietes während des Freitagsgebetes. Dies in Kombination mit den Ziegen, Schafen und kreuzenden Kindern verlangte uns ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit ab.

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Am nächsten Morgen konnten wir nach einem kurzen Abstieg vom Campingplatz die engen Gassen der „blauen Stadt“ genießen. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen machten wir uns Mittags in Richtung Fes auf. Dort wurden wir von einem Guide durch das Labyrinth der Medina geführt. Vorbei an unzähligen Märkten und Werkstätten fanden wir schließlich einen „sicheren“ Standort zum Übernachten. Da wir dort allerdings keine Ruhe fanden ließen wir uns letztendlich doch auf den Campingplatz vertreiben.


Die nächsten Tage in Richtung Marrakesch führten vorbei an einem Nationalpark mit den ältesten Zedern und Wasserfällen mit Berberaffen. Insgesamt zeichnet sich ein Kampf zwischen geschätzter und tatsächlicher Reisezeit ab.

Generell ist auch in Marokko noch mit Regen und Matsch zu rechnen – daher kreuzen wir jetzt den Atlas und machen uns Auf in Richtung der kargeren Gegenden.

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